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Foto
links: Blick vom Parkplatz an der Burg hinüber
zum Marstall. Dazwischen erkennt man das
Reiterdenkmal des Großen Kurfürsten
(1640 - 1688). Das Denkmal sollte
als Erinnerung dienen an die 300jährige
Verbindung des Herzogtums Kleve mit
Brandenburg-Preußen.
Ja,
da bin ich nun an einem der markantesten
Punkte des gesamten Niederrheins, Klever
Wahrzeichen mit einem fast alles überragenden
Bergfried. Der kleine Innenhof mit dem Schwanenbrunnen
im Zentrum, vorbei am Eingang zur Kantine,
ist frei zugänglich. Der Brunnen stammt
von Alfred Sabisch. Der Schwan, das Wappentier
der Klever Herzöge, erhebt sich über zwei
Brunnenschalen. Er hatte vor grauer Urzeit
den Schwanenritter, von dem die Herzöge
ihre Herkunft ableiteten, ins Klever Land
gebracht.
Zur
Schwanenburg:
Den
Namen "Schwanenburg" hat die Burg
erst in der späten Romantik des 19.Jahrhunderts
erhalten, während der Schwan, der den Turm
seit 1455 krönt, dem Turm schon im Mittelalter
zu der Bezeichnung "Schwanenturm"
verholfen hat. Die Burg selbst hieß immer
nur "Het Hof van Cleef" oder "Het
Slot van Cleef".
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1341
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Urkundliche
Erwähnung des Castrum Clivense
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1439
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Der
alte Bergfried stürzt ein. Im
selben Jahr beginnt der Baumeister
Johann Wirenberg mit dem Bau
eines neuen Turmes.
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1453
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Der
Schwanenturm ist fertiggestellt,
ein Schwan als Krönung
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1663-1666
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Pieter
Post gestaltet die Burg zu einem
Schloss im Geschmack des niederländischen
Barocks um.
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Um
1750
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Es
beginnt der Verfall.
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1771-1785
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Große
Teile der Burg werden eingerissen.
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1828
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Umbau
der Burg für Zwecke der Justiz
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1890-1897
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Restaurierung
der Burg
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1944
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Am
7.10.1944 werden Stadt und Burg
durch Luftangriffe der Alliierten
weitgehend zerstört.
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1950
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Schwanenturm
und Burg werden wieder aufgebaut.
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Im
inneren Burghof sind 2 Portale
von reich skulptierten Bauteilen
eingerahmt, die von dem großen
staufischen Portal des 1771
abgerissenen Rittersaales stammen. Im
Schwanenturm befindet sich ein
sehr eindrucksvolles und sehenswertes
geologisches Museum. Geöffnet
vom 1.April bis 31.Oktober täglich
und vom 1.November bis 31.März
Samstag und Sonntag. Über
dem Eingang zum Schwanenturm
sieht man die Gründungsinschrift
des von Meister Wirenberg errichteten
neuen Turmes aus dem Jahre 1439.
Neben der Inschrift sieht man
2 Köpfe in die Wand eingelassen,
die aus dem ersten um 1770 vom
dem Kammerpräsidenten von Buggenhagen
auf der Burg eingerichteten
Museum stammen. Das Innere
der Burg ist nicht zu besichtigen.
Es beherbergt die Amtsräume
der Justiz. - Stadt Kleve
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