KAPITEL VIII,b

  

Zunächst wird meine Aufmerksamkeit, direkt im Umfeld der Schwanenburg, von der jüdischen Gedenkstätte in Anspruch genommen. Sie ist schlicht, fast unauffällig: eine Klinkerwand mit Stern (siehe Foto), davor ein freier rechteckiger Platz (Bild Mitte), in dem der Grundriss des alten Synagogengebäudes durch die verwendeten Steine nachgezeichnet wurde. Vorn auf einer kurzen Steinsäule die Platte auf dem Foto links mit dem alten Synagogengebäude und folgendem Text:

An diesem Ort stand zwischen 1821 und 1938 die Synagoge der jüdischen Gemeinde Kleve. In der Nacht vom 09. auf den 10. November wurde sie von den Nationalsozialisten zerstört.
Ihre Grundmauern sind im Belag des Platzes nachgezeichnet.

 

 

Dann geht´s - das Rad über das Kopfsteinpflaster des leicht ansteigenden Weges  schiebend - zur Burg...

Was folgt?
Kleve, Schwanenburg

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