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22.August,
8.15 Uhr. Start am APX in Xanten.
Noch etwas
steifbeinig geht es auf´s Rad. Im Schnitt
gut 80km pro Tag liegen vor mir. Müsste
doch zu packen sein! Zunächst zeigt das
Schild auf die Xantener Innenstadt. Rote
Ampel! Das fängt ja schon gut an. Das Schild
der Via Romana (siehe rechts) wird mich
von nun an begleiten. Ein schneller Blick
auf Xantens Marktplatz, dann geht es über
den Ostwall Richtung Fürstenberg: die erste
Steigung gleich am Anfang. Es geht vorbei
am Stadion und dem Schützenhaus, dann eine
Weggabelung (siehe links). In schöner Lage
der Fürstenberger Hof. An der Gabelung links
weiter. Gut, dass es die kurze Fotopause
gibt. Dann tauchen die ersten Fußgänger
mit Begleiter auf: man geht "Gassi".
Ansonsten ist niemand in Sicht.
Fast am höchsten Punkt liegt die Fürstenberg
Kapelle unmittelbar am Weg. - In diesem
Bereich gründeten die Römer ist erstes Militärlager
Castra Vetera (I) (15.v.Chr.).
Am
Gittertor wird das Rad abgestellt und vorbei
am Rastplatz rechts der Kapelle führt der
Weg
zum Eingangsbereich. So früh am Morgen schon
Kultur! Was steht denn da?
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Text: Bereits
im 11.Jh. Kapelle des hl.Martin. Zunächst
Kloster der Benediktiner im 12.Jh., ab 1259
der Zisterzienserinnen. Zerstörung 1586
im niederl.Unabhängigkeitskrieg durch die
Spanier. 1699 Bau der heutigen Kreuzkapelle
(auch Quirinuskapelle) an der Stelle des
zerstörten Klosters. Über dem Mittelfenster
das Wappen der Äbtissin M.F.B. de Draeck. 
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Nach
kurzem Aufenthalt folgt eine Art
Hohlweg (siehe oben), der weiter nach Birten
führt.
Als es im Leerlauf den Hang hinab geht,
denke ich noch an die merkwürdige Streckenführung
auf der Südroute: man startet in Xanten,
dann geht es über Birten - eine Art Ehrenrunde
- zurück fast zum Ausgangspunkt, erst dann
weiter in nordwestliche Richtung.
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