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KAPITEL III,c (3.Tag)
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Im
Dorfzentrum werde
ich durch eine weitere
Informationstafel
daran erinnert,
um welchen prominenten
Weg es sich hier
handelt. Ich bin
im römischen Quadriburgium
angekommen. Natürlich
informiere ich mich
mithilfe der Tafel
und fotografiere
sie. Den Informationstext
möchte ich Ihnen
nicht vorenthalten: Der Dorfhügel von Qualburg ist eventuell mit dem
römischen Ort Quadriburgium gleichzusetzen, wo sich 359 der spätere Kaiser
Julian bei einem Feldzug gegen die Franken aufhielt. Seit 1937 kleinere
Untersuchungen Funde, aber wenig Befunde freigelegt. Wahrscheinlich befand sich
südlich der Kirche von ca. 70 bis 200 eine römische Siedlung (vicus). Erst vom
Ende des 3.Jh. gibt es wieder Funde. Im 4.Jh. umfasst ein Graben eine Fläche
von 1,3 ha von einem Kastell des numerus Ursariensum, einer kleinen Wachtruppe
an diesem Grenzabschnitt. Die Innenbauten waren eher aus Fachwerk. Funde laufen
bis ins 5.Jh. hinein. Es folgte ein fränkische Besiedlung des Hügels erst im
späten 6.Jh.. Sowohl archäologische als auch historische Quellen zu Qualburg
sind dürftig. Die genauen Zeiten, Größe und Funktion der römischen Präsenz dort
sind vage. Der numerus Ursariensum ist nur von Ziegelstempeln bekannt.
Vermutlich befand sich hier ein Wachposten als Frühwarnsystem zum Schutz der
Grenzstraße und der Siedlungen des Hinterlandes...
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Anschließend
wird der stille
Ort entlang
der "Hauptstraße"
durchfahren
bis zur Einmündung
in die stark
frequentierte
B57. Diese
wird überquert,
und gleich gegenüber
fahre ich in
eine kleine,
jetzt wieder
ruhige, Straße,
die mich nach
Bedburg führen
wird. Links
und rechts Wiese,
es wird Heu
gemacht, im
Hintergrund
die Turmspitze
von St.Markus,
nicht zu verfehlen
(siehe Foto).
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Was
folgt? Bedburg
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