KAPITEL I  (3.Tag)

 

24.August. - Der letzte Tag der Tour. Was sagt der Himmel? Bewölkt, ab und an schaut die Sonne durch ein Wolkenloch. Ansonsten ordentliche Bedingungen. Ich radele zur Schwarzen Steege und nehme Kurs auf: über die Ortschaft Mehr werde ich zunächst in nordöstlicher Richtung die Düffel durchqueren, um dann bei Düffelward den Rhein zu erreichen.  Also frisch ans Werk!
Gleich anfangs geht es kaum merklich abwärts zum kleinen Pumpenhäuschen links am Wegesrand. Kaum vorstellbar, dass wir in Kindertagen das winzige Becken davor als Swimming-Pool benutzt haben. Der Weg führt nun geradeaus weiter bis zur Bundesstraße 504, die die Umgehung von Kranenburg darstellt. Hier biege ich rechts ab in östliche Richtung (Bruchsche Straße).  Rechts von mir liegt nun das Naturschutzgebiet des Kranenburger Bruchs. Ich erinnere mich an den schwarzen und schweren Moorboden, der früher von einer großen Gärtnerei genutzt wurde. Im Frühling blühten hier gewollt und ungewollt unzählige Narzissen. Später entstand  durch Ausbaggern ein großer See, den man als Kern dieses Schutzgebietes betrachten kann...

...Wenige Minuten später links ab in die "Lange Hufen" und kurz darauf präsentiert sich die Perspektive der oberen beiden Fotos. Wie so oft: die Kirchturmspitze (hier von Mehr) weist dem Radler den Weg! Mehr ist umgeben von Wiesen und wenigen Äckern, einige landwirtschaftliche Anwesen strukturieren die Landschaft (Foto oben links). - Das Ortszentrum lasse ich im wahrsten Wortsinn links liegen. Am nördlichen Ortsrand umfängt den Radwanderer wieder ein ländliches Idyll (siehe unten).
Auf der wenig befahrenen Keekener Straße geht es durch die flache,recht einsame Düffelt. Grüne, ruhige Farbtöne bestimmen das Landschaftsbild. Die Distanz von Mehr nach Düffelward beträgt ca. 6km. 

Zurückgelegte Wegstrecke auf der Nordstrecke ab Nijmegen etwa:

 

 

Was folgt?
Düffelward, Rheindeich
 

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