KAPITEL X,a  (2.Tag)

Bijbels
Openluchtmuseum

Nach den kleinen Snacks noch ein Stücken geradeaus weiter, dann ist der Eingang zum Freiluftmuseum erreicht (siehe Fotos).
Wie es drinnen aussieht, ist mir von mehreren Besuchen im Rahmen eines Klassenausflugs bekannt. Dargestellt werden die Lebensverhältnisse im altertümlichen Palästina. Schüler können sich u.a. in der Karawanserei in entsprechende Kostüme kleiden oder die nachgebaute Geschäftsstraße durchstreifen...

Foto links: "Hier wird an einem schönen Museum gebaut" lautet die Übersetzung aus dem Niederländischen.

Unmittelbar vor dem Eingangsbereich erfordert die Strecke ein Linksabbiegen in die Profetenlaan, dann kurze Zeit später - Achtung nicht übersehen - muss ich rechts abbiegen durch eine enge Passage im Grün des Straßenrandes. Dahinter folgt ein Wohngebiet.

Die nun folgenden Straßen Richtung Innenstadt tragen Namen, die dem besonderen Umfeld Rechnung tragen:
- Joanneslaan
- Koning-David Laan (König David Straße)
- Sophia Weg

Die Beschilderung ist eindeutig, so dass es zügig durch die Straßenzüge weiter gehen kann. Foto-Stopps lege ich hier keine ein: eine leichte Steigung (Kwakkenberg) erfordert etwas mehr Kraft, Spektakuläres gibt es nicht zu dokumentieren.

Beim Hinabrollen zum Berg en Dalse Weg (Foto oben, mit Streifen für Radfahrer) muss ich stutzen: es rollt nicht wie es soll. Das Hinterrad scheint blockiert, ich muss in die Pedale treten, obwohl der Abhang beachtlich ist. Schon sehe ich das Ende für heute vor meinen Augen. Dieser unliebsame Effekt hält auch noch auf dem Berg en Dalse Weg (verkehrsreicher, trotz leerer Straße auf dem Foto) an, dann  -  endlich - löst sich die Blockade aus unerfindlichen Gründen. Meine Fiets hat mich nicht im Stich gelassen!
Etwa auf der Höhe, wo die Aufnahme am Radweg entstanden ist, existierten rechter Hand  - gar nicht so weit entfernt  von der Straße - 2 römische Lager, einmal auf dem Kops Plateau, dann auch am Hunnerberg.  

 

Das Gebiet des Kops Plateau umfasst 11 Hektar und ist momentan noch unbebaut. Es ist wohl der Ort in Nijmegen mit der reichsten römischen Vergangenheit, die Aussicht von hier auf den Ooijpolder ist ist kaum zu überbieten. Die offizielle Bezeichnung für das Plateau im Bebauungsplan (bestemmingsplan) ist "Archäologischer Park", obwohl dieses Versprechen in Wirklichkeit kaum zu halten ist, weil der Eigentümer nicht mitspielt.
Die Stadt Nijmegen möchte die römische Vergangenheit hier sichtbar und erlebbar machen, um dem Terminus "Archäologischer Park" gerecht zu werden, ganz im Sinne der Bewohner und auch der Besucher der Stadt, während der Besitzer einer Bebauung mit Villas den Vorzug gibt.

So. Die Innenstadt kann nicht mehr fern sein...     

 

Was folgt?
Nijmegen Innenstadt, Het Valkhof

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